
I. Vom Rowdy ohne Hoffnung zum Ritter des Herrn!
Die Rheinpfalz (Pfälzer Tageblatt)
Leseprobe 1
"Wir kriegen deine Seele!" Mit diesen Worten drohten mir die Geistwesen, mit denen ich Kontakt aufgenommen hatte. Nachdem wir - wie beim Gläserrücken üblich - den Geist, mit dem wir Kontakt hatten, nach seinem Namen fragten, bewegte sich das Glas auf dem Tisch in Richtung der Buchstaben und schrieb S A T A N. Als wir lasen, dass der Geist sich für Satan ausgab, waren wir einerseits schockiert, andererseits machte diese Aussage das Ganze noch etwas spannender. Wie man mit Geistern in Kontakt treten könne, hatte mir eine Arbeitskollegin erzählt. Anfänglich hatte ich ihre Aussage belächelt, doch war in mir ein tiefes Interesse geweckt worden, das mich schon von Kindheit an begleitet hatte. Ein Interesse an dem Übernatürlichen, den unerklärlichen Dingen des Jenseits. Ich erinnere mich, dass wir schon in der Kindheit ständig damit konfrontiert worden waren. Ein befreundetes Geschwisterpaar, von dem die Schwester behauptete, mit ihrer verstorbenen Großmutter in Kontakt zu stehen, erzählte uns immer wieder Gruselgeschichten und unerklärliche Ereignisse. Einmal, als ich im Haus dieser Frau war, sah ich merkwürdige Schriftzeichen an der Wand. Als ich danach fragte, was diese Schriftzeichen denn bedeuteten, erklärte sie mir, dass sie diese bräuchte, um mit ihrer verstorbenen Großmutter in Kontakt zu treten. Irgendwann einmal sei ihr die Großmutter erschienen. Seitdem spreche sie mit ihr und bekäme Informationen über die Zukunft. Einmal erstellte mir die Frau eine Zukunftsprognose, worin sie sagte, dass ich mit sechzehn Jahren einen Mopedunfall erleben würde, bei dem das Fahrzeug einen Totalschaden haben werde, mir aber nichts passieren würde. Und genau so geschah es dann. Was ich jedoch nicht wusste, war, dass sie einmal meiner Schwester ankündigte, dass ich mit zweiundzwanzig Jahren sterben würde, woraufhin meine Schwester auf sie einredete, dass sie mir das auf gar keinen Fall sagen dürfe. Wir waren schon immer sehr offen für das Überernatürliche, auch wenn wir manchmal nicht genau beschreiben konnten, an was wir eigentlich glaubten und was wir da erlebten. Wir wagen uns in einen Bereich, von dem wir glauben, dass wir ihn unter Kontrolle haben, der aber irgendwann anfängt, uns zu kontrollieren. "Wir kriegen deine Seele", sagte dieser Geist zu mir, der sich als Satan ausgab. Mittlerweile genoss ich es, die bösen Geister zu ärgern, indem ich den Namen Gottes ins Spiel brachte, worüber sie nicht sehr begeistert waren. So sagte ich: "Du bist also Satan, dann weißt du ja, dass Gott stärker ist" (obwohl ich das selbst nicht wusste und damals auch nicht glaubte). Das Glas fing an, sich schneller zu bewegen. Es begann, auf dem Tisch immer schneller im Kreis herum zu rutschen, bis es dann in meine Richtung den Tisch entlang rutschte. Ich drehte meinen Oberkörper zur Seite und das Glas schoss an mir vorbei. Beim nächsten Kontakt drohten die Geister mir, keinen Kontakt mehr mit mir zu aufzunehmen, wenn ich nicht aufhören würde, solche Dinge zu sagen. Warum hatten sie solche Angst vor Gott, und warum wurden sie so wütend, wenn ich seinen Namen erwähnte, wo es Gott doch scheinbar gar nicht gab? Ich will dich sehen
Immer wieder erlebte ich solche Wechselbäder der Gefühle. Einerseits war ich beeindruckt und andererseits erschrocken von der Frucht dieser Sitzungen. Als ich eines Tage wieder einmal mit meinem Schutzgeist Don Bosco sprach, fragte ich ihn, ob ich ihn denn auch sehen könne. Er erklärte mir, dass ich es ihm nur erlauben müsse, dann würde er an diesem Abend kommen. Ich solle nur auf ihn warten, dann würde er in mein Zimmer kommen. Ich war sehr aufgeregt. Irgendwie wusste ich, jetzt würde sich herausstellen, was hinter der ganzen Sache steckt.
Leseprobe 2
Als ich dort in den Weinbergen auf den Platz zulief, den ich mir für das Ende meines Highways ausgesucht hatte, wurde mir wieder bewusst, dass es nun zu Ende war. Ich verabscheute mich selbst. Ich hatte nie so werden wollen wie mein Vater. Nun musste ich erkennen, dass ich schlimmer geworden war. Ich war noch erschüttert von dieser Erkenntnis, als ich mir in meinem Herzen die Frage stellte: "War das mein Leben?" Plötzlich sah ich mein Leben vor mir wie einen Film ablaufen. Es können nur Sekunden gewesen sein, in denen Jahre vor meinen Augen abliefen. Es waren nicht die schönen Szenen und Situationen meiner Vergangenheit. Ich sah nicht die Szenen, wo ich an Weihnachten oder Ostern in der Kirche gewesen war, wo ich einem Penner auf der Straße eine Wurst bezahlt hatte, um mein Gewissen zu beruhigen, oder wo ich gebeichtet hatte, um meine Sünden loszuwerden (was ich übrigens nur einmal getan hatte. Dies war ein solch demütigendes Erlebnis, dass ich beschloss, es nie mehr zu tun). Im Gegenteil: Ich sah die Szenen, wo ich gelogen und gestohlen hatte. Ich sah, wie ich auf Menschen einprügelte und sie halb tot schlug. Mir wurde gezeigt, wie hässlich ich zu den Menschen war, die mich liebten, und ihnen damit schrecklich wehtat. Nach diesem Erlebnis fing ich an, bitterlich zu schluchzen. Ich fragte mich: "Ist das alles, was ich vorzuweisen habe? Ist das alles, was ich mit fast zweiundzwanzig Jahren erreicht habe?" Ich fühlte mich so leer. Mein Leben war nur Chaos und Zerstörung. Ich setzte mich auf den Feldboden, lehnte mich mit dem Rücken an einen Holzstapel dort im Weinberg und weinte und weinte. Das allein war schon etwas Besonderes, denn ich hatte schon lange nicht mehr geweint. Hatte ich mir doch in meiner Zeit bei den Red Devils als Lebensphilosophie eingeprägt: "Der Stärkere überlebt, Gefühle sind etwas für Schwache. Ich lasse mir nicht mehr wehtun." Die wenigen Ausnahmen, manchmal geweint zu haben, waren jene, wenn ich betrunken war und meine Freundin sich wieder einmal von mir trennen wollte, weil ich sie so egoistisch und hässlich behandelte. Ja, dann konnte ich wie ein Schwächling weinen, was ihre Achtung mir gegenüber nicht gerade steigerte. Ich hatte meine Selbstachtung schon lange verloren, war ich doch in meinen Augen der Versager, der sein Leben nicht in den Griff bekam und darum in Alkohol und Drogen flüchtete. Wenn jemand seine Selbstachtung verloren hat, ist er bereit, alles zu tun. Und ich war so weit. Manchmal hatte ich richtige Blackouts, das heißt, mir fehlten - hervorgerufen durch mein Trinken - Stunden bis hin zu halben Tagen, an die ich mich nicht mehr erinnern konnte. In diesen Situationen hatte ich manchmal Dinge getan, für die ich mich schämte. Aber nun saß ich hier und konnte meine Gefühle nicht mehr kontrollieren. Ich war entsetzt darüber, dass in meinem Leben anscheinend nichts Gutes zu sehen war, selbst die Zeiten als Kind in der Kirche schienen in der Stunde des Todes nicht zu zählen. Aber ich hatte doch immer nur leben wollen! - Nun sah ich mein Leben. Irgendjemand hielt es mir vor Augen. Jemand, der damit sagen wollte: "Das war dein Leben!" Aber wer um alles in der Welt war das?
Stimmen zu dem Buch Highway to Hell
Ich kann jeden nur ermutigen, dieses Buch zu lesen, da es ein Buch ist, das nicht hinter einem Schreibtisch entstanden, sondern vom leben selbst geschrieben wurde - einem Leben, das Stefan, ob ohne oder mit Jesus, immer radikal gelebt hat. Uwe Dahlke (Pastor des CZ- Karlsruhe)
Vom Rowdy ohne Hoffnung zum Ritter des Herrn! Rheinpfalz Zeitung
Ich bin froh, daß Stefan auf seinem Weg mit Gott nicht aufgegeben hat und heute denen Mut machen kann, die wie er einen schlechten Start hatten. Ich hoffe das viele durch das lesen dieses eindrücklichen Lebensberichtes überzeugt werden und selbst die befreiende Kraft von Jesus erleben. Christel Dürr (Sozialarbeiterin in einer Jugendarrestanstalt.)
Leserstimmen
Vielen Dank, das Buch ist echt Spitze, ich habe es auf einmal durchgelesen. Es brachte mir so das Herz unseres Vaters im Himmel nahe. Ich war so berührt. M.H.
Vielen Dank das du in deinem Buch so ehrlich über deine Fehler geschrieben hast, das hat mich sehr ermutigt, ich habe es 3 mal hintereinander gelesen. G.R.
Ich habe meinem Arbeitskollegen das Buch gegeben, als er nach dem Wochenende wieder auf den Arbeitsplatz kam stellte ich fest dass er sich verändert hat. Er erzählte mir dass er sich so in dem Buch wieder fand und weinen musste, er hätte das Gebet das am Ende des Buches steht gesprochen und sein Leben Jesus anvertraut. M.C.
Ich bin Moslem und habe ihr Buch gelesen, es hat mich so berührt was Jesus in ihrem Leben getan hat, bitte nehmen sie mit mir Kontakt auf und helfen sie mir. Inhaftierter einer Jugendhaftanstalt
Als ich von dem Buch hörte, ein ehemaliger Hooligan hat sein Leben verändert durch ein erleben von Gott, dachte ich zunächst: "ooch, wie langweilig!". Da ich selbst eher "Erlebnisorientierter" FCK Fan war, interessierten mich eigentlich die Berichte, in denen es um Tumulte und Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fans geht mehr, als mit dem "langweiligen Glauben, wo jeder doch nur jeden liebt und gar nichts passiert". Ich las dieses Buch erst, als ich dann selbst in seelischen Schwierigkeiten lag. Mir kamen auf Anhieb viele Geschichten in diesem Buch so bekannt vor. So lebhaft erzählt. Diese Schwierigkeiten, diese Suche nach Action und Kick. Etwas besonderes zu erleben, etwas zu machen, was andere nicht machen, das alles kannte ich aus meinem eigenen Leben. Das Buch fesselte mich auf Anhieb. keine heiligen Parolen, sondern so natürlich und so lebendig geschrieben. Auffallend war diese persönliche Note, mit der erzählt wurde. Als ich Stellen las, in denen Stefan die Liebe Gottes erfuhr, da brachen mir oftmals selbst die Tränen aus. Ich wusste eigentlich sofort: "das ist der richtige Weg, den will ich auch ausprobieren!" Drei Wochen nachdem ich das Buch begonnen hatte gab ich mein Leben in die Hand Gottes und mein Leben war von da an nicht mehr das selbe. Mit Christentum verband ich vorher eher langweilige schwache, kranke und alte Menschen, die halt sonst nichts haben. Mit solchen wollte ich mich nun wirklich nicht auf eine Stufe stellen. So jedoch konnte ich mir sagen: "wenn sogar dieser starke und männliche Hooligan diesen Weg geht, dann kann ich das ja auch mal ausprobieren" Dieses lebendige Buch war für mich der Anfang eines neuen Lebens. Jetzt erlebe ich Zufriedenheit in meinem Herz, Liebe, Action und einen super guten Freund, der immer bei mir ist. Kurz: all das, wonach ich mich jahrelang so gesehnt habe und in so vielen arten des New Ages vergeblich gesucht habe. Vielen Dank Jesus!
Vielen Dank Stefan!
Jochen Mayer, Göllheim

In diesem Buch werden einfach und klar grundlegende Dinge vermittelt, die für die Ein- und Ausübung des prophetischen Dienstes wichtig sind. Sehr praktisch gehalten ist das Buch durch Übungen und Anleitungen, z. B., wie man lernen kann, Gottes Stimme zu hören und auch zu verstehen. Reflexionsfragen helfen außerdem beim Verarbeiten und machen das Buch zum wertvollen Arbeitsmaterial für kleine Gruppen. Insgesamt ist das Buch eine absolute Bereicherung für alle, die tiefer in die Materie des Prophetischen eindringen wollen.
Folgende Themen werden behandelt: Der prophetische Dienst - was ist das? ¨ Sind denn alle Propheten? ¨ Woran werden Propheten erkannt? ¨ Das Wesen des prophetischen Dienstes ¨ Der Weg in Gottes Herz ¨ Was geschieht, wenn prophezeit wird? ¨ Praktische Tipps zur Ausübung des prophetischen Dienstes ¨ Traum: Die prophetische Gemeinde